13. Internationales Berliner Wirtschaftsrechtsgespräch: Globale Investoren - lokale Interessen: Herausforderungen für die Kapitalmarktregulierung?

12. Juni 2008

Humboldt-Universität zu Berlin / Unter den Linden 6 / Senatssaal

Referent(en): Dr. Roland Steinmeyer, LL.M.

Seit 1996 veranstalten die internationale Rechtsanwaltssozietät Wilmer Cutler Pickering Hale and Dorr LLP und die Humboldt-Universität zu Berlin jährlich das Internationale Berliner Wirtschaftsrechtsgespräch. Die eintägige Konferenz lädt zum Dialog zwischen Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in die Humboldt-Universität. Dabei soll eine Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis geschlagen werden.

Dieses Jahr widmet sich die Veranstaltung dem Thema „Globale Investoren - lokale Interessen: Herausforderungen für die Kapitalmarktregulierung.“ Als Key Note Speaker wird Alexander Dibelius, Chairman Deutschland von Goldman Sachs, über das Thema „Internationale Kapitalmärkte im Spannungsfeld der Finanzkrise“ sprechen.

Nach einleitenden rechtlichen Anmerkungen von Frau Prof. Windbichler, Humboldt Universität zu Berlin wird Prof. Dr. Christoph Kaserer von der technischen Universität München zu Bedeutung und Funktion von Finanzinvestoren für den Kapitalmarkt sprechen.

Anschließend werden aktuelle Regulierungsthemen in den USA und auf EU-Ebene sowie aktuelle Fragen der Kapitalmarktregulierung in Deutschland behandelt. Unter anderem wird es um die ersten regulatorischen Konsequenzen aus der internationalen Kapitalmarktkrise in den USA und die unterschiedlichen Ansätze für die Kapitalmarktregulierung in Deutschland gehen. Stichworte hierzu sind einerseits die Bemühungen, die Attraktivität des deutschen Kapitalmarkts zu steigern, etwa durch das MoRaKG und die Revision des Investment Rechts, andererseits das geplante Risikobegrenzungsgesetz und die gesetzgeberischen Initiativen zur Beschränkung des Anteilserwerbs von ausländischen Staatsfonds und anderen staatlich beherrschten Investoren.