• WilmerHale berät Nabriva bei Kollaborationsvertrag

    05. Juni 2012

    Die österreichische Nabriva Therapeutics AG hat mit Hilfe von WilmerHale einen Kollaborationsvertrag mit Forest Laboratories verhandelt. Der Vertrag basiert auf der Weiterentwicklung von Nabrivas neuartigem, antibakteriellem Wirkstoff BC-3781, der unter anderem für die Behandlung von schweren Hautinfektionen und Lungenentzündungen eingesetzt werden könnte. Gemäß der Vereinbarung wird Forest an Nabriva $ 25 Mio. zahlen und weitere gemeinsame Entwicklungsaktivitäten von BC-3781 in den nächsten 12 Monaten finanzieren. Im Gegenzug hat Forest während dieser 12 Monate das exklusive Recht, Nabriva zu erwerben. Über die weiteren finanziellen und sonstigen Bestimmungen des Vertrages haben die Parteien Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion unterliegt den üblichen regulatorischen Genehmigungen.

    Nabriva ist ein international operierendes Biotechnologieunternehmen, das auf die Forschung und Entwicklung von Antibiotika zur Behandlung von schweren Infektionen spezialisiert ist. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Entwicklung einer neuen Antibiotikaklasse, sog. Pleuromutilin-Antibiotika, die Resistenzen gegenüber herkömmlichen Antibiotika überwindet. Nabriva wird gegenwärtig von folgenden Investoren unterstützt: Phase4 Ventures, HBM Partners, The Wellcome Trust, Global Life Science Ventures, Novartis Venture Fund und Sandoz.

    Das WilmerHale-Team auf Seiten von Nabriva bestand aus den deutschen Anwälten Dr. Rüdiger Herrmann (Federführung), Jochen EimerChristoph Harler und Dr. Monika Richter sowie den beiden US-amerikanischen Anwälten; Jeffrey Hermanson und; David Redlick (alle Corporate).

    Dr. Hartmut Schneider und Dr. Peter Gey berieten zudem zu den kartellrechtlichen Fragestellungen und begleiten die behördliche Kartellrechtsfreigabe der Transaktion.